Etats für innerbetriebliche Qualifizierungsmaßnahmen werden nur selten gekürzt. Die Unternehmen investieren trotz Wirtschaftskrise in die Weiterbildung.
Die Qualifizierung der eigenen Mitarbeiter ist die wichtigste Investition in die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens – gerade in Krisenzeiten. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen forsa-Studie unter Arbeitgebern, die das "Institut für Lernsysteme" (ILS) und die Europäische Fernhochschule Hamburg (Euro-FH) jetzt vorlegen.
70 Prozent der befragten Personalchefs sehen den entscheidenden Vorteil beim Fernlernen in der freien Zeiteinteilung und den geringen Arbeitszeitausfällen aufgrund überschaubarer Präsenzphasen. Der unmittelbare Transfer des Gelernten in die Berufspraxis ist für 68 Prozent der Befragten ein entscheidendes Argument für den Einsatz dieser Lernmethode. Darum planen die Personalverantwortlichen auch für das laufende Jahr 2009 keine gravierenden Kürzungen ihrer Weiterbildungsetats. In 56 Prozent der Betriebe mit mehr als 150 Mitarbeitern bleibt das Budget für innerbetriebliche Qualifizierungsmaßnahmen unverändert zum Vorjahr, zwölf Prozent sehen sogar eine Erhöhung der vorgesehenen Mittel vor. […]
Angesichts der Wirtschaftskrise können die Fortbildungen per Fernstudium mit einem Anmeldeplus von rund 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr einen krisenunabhängigen Höhepunkt verzeichnen. Nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen setzen zunehmend auf diese flexible Weiterbildungsmethode. Denn ein Fernstudium ist ideal, um Fachkräfte im Unternehmen auszubilden. […]
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