Claudia Pommersberger, Geschäftsführerin der Lebenshilfe in Mitterteich, wollte ihre gerade erworbene Leitungsposition durch zusätzliche Kenntnisse absichern. Um nicht am Arbeitsplatz zu fehlen, entschied sich die heute 35-Jährige für eine berufsbegleitende Weiterbildung beim in Hamburg ansässigen Institut für Lernsysteme (ILS). Im Fernunterricht erwarb sie den Abschluss "Staatlich geprüfter Betriebswirt".
"Man braucht Disziplin, um sich nach dem Beruf noch hinzusetzen. Mit einer laschen Einstellung kommt man nicht durch", markiert Prommersberger ein entscheidendes Erfolgskriterium. Etwa zwei Stunden täglich arbeitete sie an den Studienheften, von denen sich im Laufe der drei Jahre etwa 100 in ihrem Briefkasten einfanden. Zusätzlich sei es ratsam, sich weitere Literatur zu besorgen, um die Themenvielfalt zwischen Betriebswirtschaft, Managementtechniken, Personalführung und Finanzwesen angemessen abzudecken.
Präsenzseminare als Fixpunkt
Als wichtiger Fixpunkt entwickelten sich die drei jeweils zweiwöchentlichen Seminarphasen im Präsenzunterricht, die die Teilnehmer zu der Einschätzung befähigten, ob die bisher geleistete Arbeit den Ansprüchen angemessen ist und um sich auf die Abschlussprüfung vorzubereiten. Schließlich fehlt während der Lernzeiten zu Hause das tägliche Feedback und der soziale Austausch mit weiteren Teilnehmern. "Ein reines Fernstudium hätte ich hingeworfen", unterstreicht die Geschäftsführerin die Wichtigkeit dieses Aspekts.
Angesichts von Studienbriefen und Fallstudien musste das Privatleben während des Fernunterrichts zurücktreten. "Natürlich musste ich mich einschränken", erzählt die Ehefrau und Mutter, und ergänzt, dass alle Freunde und Bekannte aus ihrem Umfeld froh gewesen seien, als die 36 Monate vorbei waren.
Die Prüfungsvorbereitung für den staatlich anerkannten Abschluss entpuppte sich als weiterer Motivationsschub. "Das institutsinterne Diplom ist in der freien Wirtschaft nicht so aussagekräftig wie die staatliche Prüfung. Ohne diese hat man nichts in der Tasche", erläutert Pommersberger. Keinen Unterschied sieht sie hingegen - abgesehen von kleineren Differenzen zwischen den Bundesländern - zwischen einem Abschluss im Fern- oder Präsenzstudium, solange eben die staatliche Prüfung vorliegt. Im Gegenteil, das Fernunterrichtsdiplom könne als ein Zeichen für besonderen Biss interpretiert werden.
Entsprechend positiv fällt auch das Resümee der 35-Jährigen aus: "Es hat mir sehr weitergeholfen und war gut für mein Selbstbewusstsein. Ich würde diesen Weg noch einmal so gehen."
ILS-Pressestelle c/o Laub & Partner GmbH · Melanie Thieme
Tel.: 040 / 656 972-13 · Fax: -50 · E-Mail: melanie.thieme@laub-pr.com