Seit 16 Jahren arbeitet Florian Feil aus Nürtingen als Schicht-Abteilungsleiter in einer Druckerei. Doch er wollte sich beruflich noch weiterentwickeln und in eine Vertriebsposition wechseln. Neben dem Interesse an der verkäuferischen Tätigkeit mit mehr Kundenkontakt war auch die Einführung des Schichtdienstes in seinem Bereich eine große Motivation, die berufliche Veränderung in Angriff zu nehmen. Er meldete sich für den Fernlehrgang "Werbung & Verkauf" beim ILS an, um seine praktischen Erfahrungen durch das nötige Fachwissen zu ergänzen.
Durch den Wechselschichtbetrieb war es dem 42-Jährigen nicht möglich, an einer regelmäßigen Präsenzfortbildung teilzunehmen. Die Weiterbildung per Fernlehrgang erlaubte ihm dagegen, seine Lernzeiten optimal dem Schichtplan anzupassen und darüber hinaus möglichst viel Zeit mit seiner Tochter zu verbringen. Denn dies war aufgrund des Schichtdienstes ohnehin manchmal recht schwierig. Zum Lernen zog er sich am liebsten an den heimischen Küchentisch zurück, wobei ihn seine Familie unter anderem dadurch unterstützte, dass sie ihm immer die nötige Ruhe zum Lernen ließ. Auch sein Arbeitgeber begrüßte das Weiterbildungsengagement und bestärkte ihn in seinem Vorhaben.
Über seinen guten Abschluss freut sich Florian Feil natürlich sehr: "Dadurch habe ich nicht nur an Selbstvertrauen gewonnen, sondern mir auch viele neue Chancen erarbeitet." Erste Erfolge konnte er bereits während des Fernstudiums verzeichnen: Zahlreiche Personalverantwortliche zeigten sich von seinem Engagement beeindruckt und luden ihn zu Gesprächen ein. Dennoch wählte er nach seinem erfolgreichen Abschluss einen anderen Weg und verwirklichte seine beruflichen Vorstellungen mit einer eigenen Werbe- und Marketing-Beratung für kleine und mittelständische Unternehmen. "Aus dem Fernstudium konnte ich deutlich mehr mitnehmen als das reine Fachwissen. Ich bin kommunikativer und reagiere diplomatischer als vor dem Studium. Dadurch ist es wesentlich leichter, andere von mir und meinen Ideen zu überzeugen", resümiert Florian Feil. Zunächst bleibt er der Druckerei noch erhalten und baut seine eigene Firma nebenberuflich auf, doch das Projekt läuft bereits gut an, und für die Zukunft ist er mit dem zusätzlichen Fachwissen sicherlich gut gewappnet.