Tierheilpraktiker |
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| Staatliche Zulassungsnummer 723 16 11 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Gesunde Tiere durch naturgemäße TierheilkundeHaustiere gehören für Millionen Menschen zu ihrem täglichen Leben und das Wohlergehen dieser Tiere liegt den Besitzern am Herzen. Erkrankt ein Tier, ist genauso wie beim Menschen professionelle Hilfe gefragt. Dem ganzheitlichen Behandlungsansatz von Tierheilpraktikern schenken dabei immer mehr Menschen Vertrauen, denn naturkonforme Behandlungsmethoden sind nebenwirkungsfrei und haben das ganze Tier im Blick. Sie liegen mit der Ausbildung zum Tierheilpraktiker voll im Trend. |
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Wie arbeitet ein Tierheilpraktiker?Als Tierheilpraktiker/in behandeln Sie ein Tier ähnlich wie der Heilpraktiker einen Menschen: Nicht die Symptome der Erkrankung stehen im Vordergrund, sondern die Erforschung der Ursachen und deren Beseitigung. Für diesen ganzheitlichen Therapieansatz benötigen Sie ein fundiertes artspezifisches Wissen über die organischen, physiologischen und pathologischen Zusammenhänge. Diese in der Ausbildung erworbenen profunden Kenntnisse und das Erfahrungswissen aus der Praxis ermöglichen es Ihnen als Tierheilpraktiker/in, Ihre Tier-Patienten auch ohne Einsatz von Chemie oder chirurgischen Eingriffen zu heilen. Natürliche Heilmethoden wie Homöopathie, Pflanzenheilkunde oder Bachblütentherapie schaffen es auf sanfte und unschädliche Weise, die Gesundheit wiederherzustellen. Sie arbeiten als Tierheilpraktiker/in selbstständig in Ihrer eigenen Praxis, aber auch in anderen Berufsfeldern ist die Kenntnis der Tierheilkunde gefragt, etwa wenn Sie Tierzüchter sind, in einem Tierheim oder mit Pferden arbeiten, aber auch als Produzent von Tierfutter. Anders als der Heilpraktiker in der Humanmedizin müssen Sie sich als Tierheilpraktiker/in keiner amtsärztlichen Überprüfung unterziehen. Der rechtliche Rahmen wird durch die Verordnungen der Arzneimittel-, Tierseuchen- und Tierschutzgesetze gesteckt. Darüber hinaus haben Tierheilpraktiker-Verbände eigene Richtlinien entwickelt, so etwa die Kooperation deutscher Tierheilpraktiker-Verbände e. V. (Kthp). An diesen und an der Prüfungsordnung für Humanheilpraktiker orientiert sich dieser Lehrgang, um die verantwortungsvolle Ausübung der Tierheilkunde sicherzustellen. Lernen für die PraxisWährend Ihres Lehrgangs können Sie in zwei Orientierungstests bereits selbst erkennen, wie stark Sie den Stoff verfestigt haben, und ob Sie fit in Ihrem neuen Wissensgebiet sind. Darüber hinaus dienen drei Seminare der Veranschaulichung Ihrer theoretisch erworbenen Kenntnisse und bieten Ihnen praktische Anwendungsmöglichkeiten. Nur in der Verbindung von Theorie und Praxis können Sie sich das notwendige Wissen und die praktischen Fertigkeiten aneignen, deswegen sind die Seminare auch verbindlicher Bestandteil Ihres Lehrgangs. Begleitend zum Lehrgangsmaterial erhalten Sie zusätzlich das Standardwerk "Anatomie und Physiologie der Haustiere", das Ihnen auch in Ihrer späteren Praxis nützlich sein wird. Für wen ist der Lehrgang geeignet?Grundsätzlich geeignet ist der Kurs für alle, die ein berufliches Standbein als Tierheilpraktiker anstreben und sich das nötige Wissen aneignen wollen, für im Bereich Tierhaltung oder Tierernährung Tätige oder für Tierhalter, die sich Kenntnisse über Tieranatomie, -physiologie, -pathologie und Naturheilverfahren aneignen möchten. Folgende persönliche Voraussetzungen für den Fernlehrgang sollten Sie erfüllen: Zu Lehrgangsbeginn sollten Sie über 21 Jahre alt sein und mindestens einen mittleren Schulabschluss oder einen vergleichbaren Abschluss haben. Außerdem sollten Sie über Erfahrung im Umgang mit Tieren verfügen und Einfühlungsvermögen besitzen sowie die Bereitschaft, sich regelmäßig fortzubilden. |
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Gliederung des LernstoffsGrundlagen der Veterinärmedizin
Grundlagen der Naturheilkunde
Erste-Hilfe-Maßnahmen
Tierhaltungsberatung
Gesetzeskunde
Grundwissen "Praxisführung
Gut zu wissen
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