[...] Arbeitgeber, die einmal flexible Methoden des Fernlernens zur Mitarbeiterqualifikation angewandt haben, tun dies in der Regel auch weiterhin, weil sie von Effizienz und Nachhaltigkeit überzeugt sind, so Dr. Constanze von Krosigk, Managerin bei Deutschlands größter Fernschule ILS. Das ILS (Institut für Lernsysteme), das zur Klett-Gruppe gehört, arbeitet z. B. seit vielen Jahren mit Großunternehmen wie Deutsche Bahn, Deutsche Bank oder Lufthansa Technik zusammen. Der entscheidende Vorteil beim Fernlernen wird in der freien Zeiteinteilung und in den geringen Arbeitsausfällen aufgrund überschaubarer Präsenzphasen gesehen. Aber auch der unmittelbare Transfer des Gelernten in die Berufspraxis ist für mehr als zwei Drittel ein maßgebliches Argument für den Einsatz der Fernlernmethode. Vorbei ist es mit dem hartnäckigen falschen Image, dass Fernlernen und Fernstudium ein isolierter Vorgang ist, der aus den Qualifikanten Eigenbrödler machen würde: Ganz im Gegenteil; gerade die eingehende individuelle Betreuung und die intensiven Lernerfolgskontrollen sowie die Vernetzung, das Eingebundensein im System von Lehrenden und Lernenden, machen einen weiteren Vorteil des flexiblen Lernens aus, das weiß mittlerweile die Hälfte aller Personaler. [...]
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