Bundespräsident(en) im Fokus der Medien

Über die Causa Wulff ist in den vergangenen Wochen ja zur Genüge berichtet worden. Nachdem sie mit dem überfälligen Rücktritt des Bundespräsidenten vorerst beendet wurde, stellen sich jedoch neue Fragen, die ein Licht auf unseren Umgang mit der Wahrheit werfen.

Wer hat eigentlich beim Rücktritt des Bundespräsidenten über wen gerichtet, und sind Journalisten nicht genauso "anfällig für Geschenke, Luxusreisen und Vergünstigungen wie Politiker"? Der Meinung ist zumindest der "Wirtschaftswoche"-Redakteur Sebastian Matthes, der in seinen "Notizen aus der Medienwelt" darauf verweist, dass drei Viertel seiner Kollegen bereits Presserabatte in Anspruch genommen haben, und sich fragt, warum es solche Rabatte überhaupt gibt.

Wulffs designierter Nachfolger im Amt des Bundespräsidenten war kaum vorgestellt worden, da wurden auch schon vorschnell Urteile über ihn gefällt, die fast alle auf ein und derselben Quelle basierten, die wiederum Aussagen von Gauck nur bruchstückhaft wiedergab. Dieses Phänomen, nicht mehr aus einer Originalquelle zu zitieren und etwas im Zusammenhang nachzulesen, wird neudeutsch auch "Filterbubble" genannt, wie Patrick Breitenbach feststellt, der sich auf die Suche nach den Originalquellen begeben und sich mit den geäußerten Vorwürfen auseinander gesetzt hat.

hsk

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