Was bringt die Zukunft für Buchverlage?

Der Internetanbieter Amazon dringt in neues Terrain vor und wirbt klassischen Verlagen Autoren ab. Trotzdem hält Helge Malchow von Kiepenheuer und Witsch Verlage weiterhin für konkurrenzfähig; alles sei eine Frage von Auswahl und Positionierung. Dass man trotzdem einmal über das Ziel hinausschießen kann, beweist der Jahreszeiten Verlag.

Mit höheren Vorschüssen und mehr Mitspracherechten wirbt der Buchversand Amazon Autoren ab, um sie künftig selbst zu verlegen und zu vertreiben. Als Aushängeschilder konnten bereits der Lifestyle-Guru Timothy Ferriss, der Krimi-Autor Barry Eisler oder die Hawaiianerin Kiana Davenport ("Haifischfrauen") gewonnen werden: http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,792364,00.html

Helge Malchow vom Verlag Kiepenheuer & Witsch hält klassische Verlage hingegen keineswegs für überflüssig, da gerade durch das Internet die Unübersichtlichkeit des Angebots noch größer geworden sei und die Notwendigkeit der Auswahl und die Positionierung auch für einzelne Autoren umso wichtiger:

Rechtzeitig zum Beginn der Karnevalszeit hat der Jahreszeiten Verlag die Narrenkappe hervorgeholt und eine "Rahmenvereinbarung" formuliert, um sich für immer sämtliche Nutzungsrechte für alle Nutzungsarten an den Werken seiner freien Mitarbeiter zu sichern. Was völlig jeck klingt, ist aber leider durchaus ernst gemeint.

hsk

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