Mittelstand setzt auf Fernunterricht

ILS Professional registriert steigende Nachfrage von mittelständischen Unternehmen nach Mitarbeiterfortbildungen

Um "High Potentials" attraktive Entwicklungsmöglichkeiten im Betrieb zu bieten und kompetente Mitarbeiter langfristig zu binden, setzt der Mittelstand in Deutschland immer stärker auf Weiterbildungsangebote per Fernunterricht. ILS Professional, der Firmenservice von Deutschlands größter Fernschule, verzeichnet in 2007 Neugeschäft vor allem bei kleinen und mittelständischen Unternehmen, die die Vorteile dieser flexiblen Weiterbildungsmethode für sich entdeckt haben: Fernlehrgänge und Fernstudiengänge sind kostengünstig, bieten eine optimale Verzahnung von Theorie und Praxis ohne lange Arbeitszeitausfälle der Mitarbeiter und können individuell auf die jeweiligen Ansprüche des Betriebes zugeschnitten werden.

Die deutsche Wirtschaft ist im Aufschwung - davon profitiert auch der Mittelstand. Doch gerade hier gilt: Die Innovationskraft und somit der Erfolg eines Unternehmens hängt von jedem einzelnen Mitarbeiter ab. Oft reicht der Weggang einer Fachkraft, um einen Betrieb nachhaltig zu schwächen. Zwar bevorzugen viele Arbeitnehmer aufgrund des familiäreren Arbeitsklimas mittelständische Firmen als Arbeitgeber - wenn es aber um persönliche Entwicklungsmöglichkeiten geht, sehen sie oft bessere Chancen in großen Unternehmen. Hier können kleinere Betriebe ansetzen und tun dies auch verstärkt: ILS Professional verzeichnet eine steigende Nachfrage nach innerbetrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen im Mittelstand. "Um auch hochqualifizierte Angestellte langfristig an sich zu binden, ist nicht das Gehalt entscheidend, sondern die Möglichkeit, das eigene Potenzial entfalten zu können", betont Dr. Constanze von Krosigk, Key Account Managerin bei ILS Professional. "Weiterbildungsangebote sind daher ein besonders gut geeignetes Mittel zur Mitarbeiterbindung. Außerdem sind passgenau geschulte Mitarbeiter ein echter Wettbewerbsvorteil."

Das hat auch die Personaldienstleistungsfirma TIMECRAFT in Nürnberg erkannt: Um mit einem umfassend ausgebildeten Team zu punkten, wurde dort vor drei Jahren ein eigenes Trainee-Programm mit integriertem Fernunterricht ins Leben gerufen. Ergänzend zur praxisbezogenen internen Ausbildung, absolvieren alle Trainees berufsbegleitend den ILS-Fernlehrgang "Personalreferent/-in". "Durch den Fernlehrgang haben unsere Mitarbeiter wertvolles Fach- und Spezialwissen gewonnen, das sie täglich in ihren Abteilungen einsetzen - ein großer Gewinn für uns", berichtet Regina Soremba, Personalreferentin bei TIMECRAFT.

Fernlehrgänge sind für die Mitarbeiterschulung in mittelständischen Firmen besonders geeignet: Sie sind zu geringeren Kosten als Präsenzfortbildungen durchzuführen und bieten zertifizierte Qualität bei überschaubarem Arbeitsausfall. "Unsere Trainees schätzen die Möglichkeit, den Lernverlauf selbst zu steuern, sehr. So können sie, ohne aus dem Tagesgeschäft herausgerissen zu werden, das in unserer Firma vermittelte Wissen durch die Lehrgangsinhalte unterfüttern und ausbauen", so Regina Soremba.

Auch Angelika Römer, Leiterin des Bereichs Anwendungssupport beim Systemhaus der DFS Deutschen Flugsicherung GmbH in Frankfurt, ist von der flexiblen Weiterbildungsmethode überzeugt. Das Fernstudium bei ILS Professional wird bei der Deutschen Flugsicherung dazu genutzt, Mitarbeiter aus technischen Berufen zu Softwareentwicklern fortzubilden. "Nach einem ersten Durchlauf mit klassischem Präsenzunterricht haben wir uns ganz bewusst für die Lernmethode Fernunterricht entschieden", so Römer. "Wir stellten fest, dass eine vertiefende Ausbildung neben der täglichen Arbeit einfach einen viel größeren Effekt hat als ein Kurs fernab vom Alltagsgeschäft. Außerdem blieb die tägliche Arbeit nicht liegen, sondern verbesserte sich - bedingt durch die Fortbildung - kontinuierlich."

Steigende Anfragen und Aufträge aus dem Mittelstand bei ILS Professional bestätigen den Trend, der bereits in der Anfang des Jahres durchgeführten forsa-Studie offensichtlich wurde: Ein Drittel der befragten Personalverantwortlichen in Untenehmen mit 150 bis 300 Mitarbeitern gab an, bereits Fernlehrgänge zu Fortbildungszwecken zu nutzen. Ein weiteres Drittel zieht dies grundsätzlich als gute Lösung in Betracht. "Unsere Erfahrung ist: Wer einmal die Methode Fernunterricht in sein internes Schulungsprogramm integriert hat, möchte darauf nicht wieder verzichten", so Dr. von Krosigk.

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Dörte Giebel
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