Neue forsa-Umfrage 2010 zeigt: Weiterbildungsetats werden flexibler gehandhabt

Unternehmen setzen weiterhin auf Mitarbeiterqualifizierung, nur wenige Arbeitgeber planen Kürzungen

Trotz anhaltender Wirtschaftskrise kennen Arbeitgeber den Wert von betrieblichen Qualifizierungsmaßnahmen für den Unternehmenserfolg: 2010 wollen daher 48 Prozent der Betriebe in Deutschland mit mehr als 150 Mitarbeitern ihren Weiterbildungsetat unverändert zum Vorjahr beibehalten - 15 Prozent planen sogar, ihr Budget für Fortbildungen weiter auszubauen. Dies ist das Ergebnis der repräsentativen forsa-Studie unter Personalverantwortlichen im Auftrag des ILS Institut für Lernsysteme und der Europäischen Fernhochschule Hamburg (Euro-FH), deren Ergebnisse den beiden Instituten seit heute vorliegen. Demnach geben lediglich 8 Prozent der Befragten an, für 2010 Kürzungen im Weiterbildungsetat vorzunehmen - 2 Prozentpunkte weniger als 2009. In 27 Prozent der befragten Unternehmen gibt es keinen festen Etat für Weiterbildungen. 

Trotz klar erkennbarer großer Wertschätzung von betrieblicher Fortbildung ist an diesen Zahlen auch die aktuelle wirtschaftliche Situation ablesbar: 2009 gaben 20 Prozent der Personalverantwortlichen an, keinen festen Etat für Weiterbildungen zu haben. In diesem Jahr sind es 7 Prozentpunkte mehr. Gerade kleinere Betriebe mit bis zu 300 Mitarbeitern (2010: 34 Prozent; 2009: 23 Prozent) planen verstärkt, ihr Weiterbildungsbudget flexibel zu halten. "Dieses Ergebnis deckt sich mit unseren Erfahrungen", so Rainer Paetsch, Senior Projektmanager ILS Professional. "Arbeitgeber wissen, dass die Investition in die Mitarbeiter über die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens entscheidet, doch der Einsatz von Qualifizierungsmaßnahmen wird individueller geplant, ebenso steigen die Ansprüche an die Effizienz einer Fortbildung." Fernlernen als zeit- und kosteneffiziente Fortbildungsmethode gewinnt daher immer stärker an Relevanz: Hier entfallen Zeitaufwand und Kosten für Anreisen, zudem können fernunterrichtsbasierte Weiterbildungen flexibel in den Arbeitsalltag der Unternehmen integriert werden. 

Die repräsentative Umfrage unter Arbeitgebern zu verschiedenen Aspekten der berufsbegleitenden Weiterbildung führen ILS und Euro-FH bereits zum fünften Mal in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut forsa durch. Befragt werden jährlich  300 Personalverantwortliche in Unternehmen mit mehr als 150 Mitarbeitern. In diesem Jahr wurden unter anderem die Bedeutung des Abiturs für den beruflichen Aufstieg, die Ansprüche an Personalentwicklungsmaßnahmen sowie die Bewertung der neuen Studienabschlüsse Bachelor und Master abgefragt. 

Die vollständigen Ergebnisse der forsa-Studie werden im März 2010 veröffentlicht und können dann im Internet auf www.ils.de, www.Euro-FH.de oder  www.ils-professional.de kostenlos heruntergeladen werden – inklusive vieler Auswertungen und Grafiken. 

Ausführliche Informationen zu den Möglichkeiten, per Fernlernen die eigene Karriere anzukurbeln, gibt es bei der ILS-Studienberatung montags bis freitags zwischen 8:00 und 20:00 Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 / 123 44 77 sowie bei der Studienberatung der Euro-FH montags bis freitags zwischen 8:00 und 20:00 Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 / 33 44 377. Unternehmen, die sich für flexible Mitarbeiterqualifikationen per Fernlehrgang oder Fernstudium interessieren, wenden sich direkt an den Senior Projektmanager ILS Professional, Rainer Paetsch, unter Telefon 040 / 675 70 - 141.

Welche Pläne haben Personalchefs 2010 angesichts der aktuellen Wirtschaftskrise für den Weiterbildungsetats ihres Unternehmens?

Quelle: forsa/ILS/Euro-FH 2010

Diese und weitere Grafiken finden Sie als reprofähige Dateien im Online-Pressezentrum des ILS (www.ils.de).

Sie können sie außerdem anfordern bei: presse@ils.de  Verwendung ausschließlich im Zusammenhang mit dem ILS bzw. der Euro-FH.  Abdruck honorarfrei. Um Zusendung von zwei Belegexemplaren wird gebeten.

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