Fernstudium Geprüfte/r Informatiker/in (ILS) – Schwerpunkt Java
Software planen, entwickeln und programmieren
Ein Computerspiel, das ruckelfrei läuft, eine App, die den Weg zur Arbeit verkürzt, ein Algorithmus, der aus Millionen Datenpunkten die richtige Empfehlung herausfiltert – hinter jeder dieser Lösungen steckt ein Mensch, der sie geplant, entworfen und Zeile für Zeile programmiert hat. Vielleicht sitzt du selbst schon oft vor dem Bildschirm, probierst neue Tools aus und fragst dich, wie es wäre, digitale Produkte nicht nur zu nutzen, sondern selbst zu gestalten. Genau hier setzt der Lehrgang an: Er zeigt dir Schritt für Schritt, wie aus einer Idee ein funktionierendes Programm wird, und macht dich mit den Denkweisen vertraut, die hinter jeder erfolgreichen Softwarelösung stecken. Du lernst, komplexe Aufgaben in überschaubare Teilschritte zu zerlegen und mit den passenden Werkzeugen in Code zu verwandeln – strukturiert, nachvollziehbar und praxisnah. Dabei spielt es keine Rolle, ob du bislang nur erste Berührungspunkte mit Technik hattest oder bereits programmierst und dein Wissen systematisch vertiefen möchtest. Auch wenn du bislang vor allem Anwendungen genutzt hast, ohne selbst hinter die Kulissen zu blicken, holt dich der Lehrgang genau dort ab, wo du gerade stehst, und führt dich behutsam an komplexere Zusammenhänge heran.
Schwerpunkt Java
Du hast statt dem hier beschriebenen Schwerpunkt Java auch die Möglichkeit, das jeweilige Wahlmodul für C++ zu wählen.
Keyfacts zum Lehrgang
30 Monate bei etwa 10 Stunden pro Woche
Kostenlose Verlängerung: 18 Monate
ILS-Abschlusszertifikat - Geprüfte/r Informatiker/in (ILS)
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Mittendrin in der digitalen Transformation
Als Informatiker:in bist du gefragt, wenn es darum geht, Anforderungen zu analysieren, Systeme zu entwerfen und Software zuverlässig umzusetzen. Du übernimmst Verantwortung für Projekte, die von der ersten Idee bis zur fertigen Anwendung reichen, und sorgst mit deinem Know-how dafür, dass digitale Prozesse reibungslos funktionieren. Ob in der agilen Entwicklung von Prototypen, bei der es um schnelle erste Ergebnisse geht, oder in der systematischen Planung komplexer Systeme nach den Prinzipien des Software Engineerings: Deine Arbeit schafft die Grundlage, auf der Unternehmen, Behörden und private Nutzer:innen täglich aufbauen. Damit trägst du aktiv dazu bei, dass Technologien sicherer, effizienter und zugänglicher werden – und arbeitest in einem Bereich, der laufend neue Fachkräfte sucht, die technische Zusammenhänge wirklich verstehen. Vom Verschlüsselungsprogramm bis zur künstlichen Intelligenz reicht das Spektrum, in dem qualifizierte Informatiker:innen heute gebraucht werden – ein Berufsfeld mit vielen Facetten und ebenso vielen Möglichkeiten, den eigenen Schwerpunkt zu setzen. Genau darin liegt der Reiz dieses Berufsfelds: Kein Projekt gleicht dem anderen, und mit jeder Lösung wächst dein Repertoire an Werkzeugen und Methoden.
Von Bits und Bytes zur eigenen Anwendung
Der Lehrgang startet mit den Grundlagen der Informatik: Du lernst, wie Computer auf Basis des Dualsystems rechnen, und verstehst, wie sich aus einfachen elektronischen Bauteilen komplexe Rechenoperationen realisieren lassen. Mit der Programmiersprache Python schreibst du erste Schleifen und Verzweigungen und programmierst deinen eigenen Zufallsgenerator – ein greifbarer erster Erfolg auf deinem Weg zur eigenständigen Softwareentwicklung. Anschließend vertiefst du dein Wissen in Themen wie Datenkompression und Kryptografie und erfährst anhand praktischer Beispiele, warum Verschlüsselung für die Datensicherheit unverzichtbar ist. Auch Mengenlehre, Kombinatorik, Aussagenlogik und Statistik erarbeitest du dir experimentell, sodass abstrakte Konzepte konkret und nachvollziehbar werden. Im weiteren Verlauf wählst du zwischen den Programmiersprachen Java und C++ und entwickelst mit einer professionellen Entwicklungsumgebung eigene, plattformübergreifende Programme – von übersichtlichen Einstiegsaufgaben bis zu anspruchsvolleren Projekten aus der objektorientierten Softwareentwicklung. Ergänzend lernst du die Grundlagen der Netzwerktechnik auf Basis von TCP/IP kennen und konfigurierst mit einer Simulationssoftware eigene Netzwerke, sodass Kommunikation zwischen Systemen reibungslos funktioniert. Mit Python näherst du dich außerdem der künstlichen Intelligenz: Du wertest Sensordaten auf Basis neuronaler Netze aus und erfährst, wie Large Language Models funktionieren und für Entscheidungsprozesse in Verwaltung und Produktion genutzt werden können. Abgerundet wird das Ganze durch die praktische Arbeit mit einem Minicomputer, mit dem du eigene kleine Projekte von der Einrichtung bis zum Fernzugriff selbst umsetzt. So verknüpfst du technisches Grundlagenwissen mit konkreten Programmiererfahrungen und baust dir Stück für Stück ein Portfolio an Fähigkeiten auf, das dich für unterschiedlichste Aufgaben in der Softwareentwicklung fit macht.
Lernen mit Anleitung, Praxisbezug und persönlichem Feedback
Theorie und Praxis gehen in diesem Lehrgang Hand in Hand: Anschauliche Beispiele aus der Entwicklung der Informationstechnologie machen abstrakte Konzepte greifbar, bevor du sie direkt selbst ausprobierst. Beim Programmieren wirst du gut angeleitet und kannst dich durch praktisches Ausprobieren Schritt für Schritt an neue Aufgaben herantasten, ohne dich allein gelassen zu fühlen. Für deine Übungen setzt du moderne KI-Werkzeuge wie ChatGPT und GitHub Copilot ein und erlebst so hautnah, wie sich Programmierarbeit heute in der Praxis verändert und beschleunigt. So lernst du genau das, was im Berufsalltag zählt – statt reiner Theorie ohne praktischen Bezug. Deine Einsendeaufgaben werden persönlich korrigiert, sodass du regelmäßig konkrete Rückmeldung zu deinem Lernfortschritt erhältst und gezielt an offenen Fragen weiterarbeiten kannst. So bleibt dein Lernweg jederzeit nachvollziehbar, und du siehst genau, wo du bereits sicher bist und woran du noch feilen solltest, bevor es an die nächsten, anspruchsvolleren Inhalte geht.
Für wen sich der Lehrgang lohnt
Dieser Fernlehrgang eignet sich für alle, die sich für Informationstechnologie begeistern und den Einstieg in die IT-Branche wagen möchten, ebenso wie für kaufmännische oder technische Angestellte, die beruflich in den IT-Bereich wechseln wollen. Auch als IT-Spezialist:in kannst du dein Wissen hier gezielt aktualisieren und erweitern, und wenn du als Dienstleister:in, Freelancer:in oder Berater:in arbeitest, verschaffst du dir mit dieser Zusatzqualifikation mehr Kompetenz, um Kund:innen bei IT-Projekten fundiert zu unterstützen. Egal, für welchen Weg du dich entscheidest: Der Lehrgang gibt dir das nötige Fachwissen, um in der IT-Branche selbstbewusst Fuß zu fassen oder deine bestehende Position weiter auszubauen. Mit dem Abschlusszeugnis „Informatiker/in (ILS)“ und dem Abschlusszertifikat „Geprüfte/r Informatiker/in (ILS)“ weist du dein erworbenes Fachwissen nach und bist bestens gerüstet, um Software eigenständig zu planen, zu entwickeln und zu programmieren. Deine erbrachten Teilleistungen werden zudem für ein Hochschulstudium im Studiengang IT-Management B.Sc. an der Euro-FH anerkannt, sodass sich dir bei Bedarf auch danach weitere akademische Wege öffnen und du dein Wissen weiter vertiefen kannst, falls du diesen Schritt gehen möchtest.
Ausgezeichnete Qualität
31-facher Testsieger in Service, Leistung, Preis & Innovation
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