Ohne Rechte, ohne Honorar – schreiben für die Huffington Post

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, mal für die deutsche Ausgabe der "Huffington Post" zu schreiben, um so die Reichweite des eigenen Blogs zu erhöhen, sollten Sie sich das ernsthaft überlegen.

Nicht nur, weil Ihre Arbeit nicht honoriert wird, sondern auch, weil Sie Ihr "exklusives Nutzungsrecht" an Ihren Beiträgen an die "HuffPo" abtreten und sie somit noch nicht mal in Ihrem eigenen Blog veröffentlichen dürfen; die freiwillige Abtretung der Nutzungsrechte gilt bis 70 Jahre nach Ihrem Tod. Wenn Sie jedoch verklagt werden sollten, weil Sie beispielsweise in Ihrem Artikel oder mit einem Foto die Privatsphäre eines Filmstars verletzt haben, kommt der Tomorrow-Focus-Verlag des Burda-Konzerns, in dem die "HuffPo" erscheint, nicht für den Schadensersatz auf - dann müssten Sie auch noch deren Anwälte aus der eigenen Tasche bezahlen.

Über die "Baustelle Journalismus" hat sich der Leiter der Hamburg Media School, Stephan Weichert, anlässlich des neuen Studiengangs "Digital Journalism" Gedanken gemacht. Eine gekürzte Fassung seiner Eröffnungsrede, in der er sich mit dem Strukturwandel des Journalismus, einem neuen Führungsstil, der technischen Seite des Handwerks, dem Dialog mit den Lesern und der Bedeutung von Experimenten befasst, können Sie im Debattenforum VOCER nachlesen.

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